Aus einem vagen Verdacht wurde bittere Wahrheit…

…vermutlich werde ich am 1.1.27 (war gestern wohl schon ein Jahr weiter. Nicht 1.1. 28, sondern 27. ) arbeitslos sein. Unser Chef hat uns heute eröffnet, dass er den Pflegevertrag mit den Bewohnern unserer WG kündigen wird und alle Mitarbeiter, die nicht übernommern werden, sind dann arbeitslos. Ich schätze, die Kündigung trudelt morgen oder übermorgen ein. Viel mehr Zeit bleibt ihm ja nicht.

Ich bin noch nicht sicher, wie ich darauf reagieren werde, außer dass ich mich sofort wenn die Kündigung eintrudelt, bei Arbeitsamt als „arbeitssuchend“ melden muss, damit ich keine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld kassiere. Ob ich gegen die Kündigung klagen werde, weiß ich noch nicht. Der Chef meinte, wir sollen ihm schreiben, wechen Job wir noch in der Rest-Firma haben wollen und ob wir überhaupt bleiben wollen, aber wenn er jetzt mit der Antwort solange rumtrödelt, bis die 3 Wochen rum sind und dann sagt „ätsch!“, dann kann ich nichts mehr machen, außer mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen.

Was ist also sein Ziel? Uns solange hinhalten, bis die 3 Wochen verstrichen und er safe ist? Würde ich ihm zutrauen. – Und nicht nur ich. Hatte eben ein Gespräch mit zwei meiner Kolleginnen…