Der Kartoffel-Hackfleisch-Spinatauflauf ist im Ofen…

…aber es wurde wesentlich mehr, als auf dem Rezept steht – naja…zum Teil wenigstens. Der Grund dafür ist, dass ich:

  1.  keine geeignete Backform habe. Die eine war mit ihren 25cm zu klein für die Soße, die andere ist bestimmt fast 50 cm lang. Das bedeutet, ich habe wesentlich mehr Kartoffeln schälen und schnibbeln müssen, als auf dem Rezept steht. Ich denke, das waren bestimmt ein Kilo!
  2. habe ich dafür nur 400g Hackfleisch, aber zwei Dosen gehackte Tomaten reingepackt. Der Spinat gab dann noch zusätzlich Fülle dazu. Käse wurde es dann auch mehr – verständlich, ich musste ja den ganzen Kram bedecken. Ich war vorher noch beim Einkaufen, um Scheibenkäse zu haben, aber der Gratinkäse musste dennoch dran glauben.

DAS wird eine Mega-Kalorienbombe, fürchte ich. Ich hoffe wirklich, dass man den Auflauf irgendwie schneiden kann, ohne dass das Innenleben rausläuft, so dass ich ihn leicht einfrieren kann…

Der Umstand, dass ich Light-Käse verwendet habe, wird die Kalorienzahl wohl kaum mindern…oder?

Jetzt geh ich mal ans Kalorienrechnen, damit ich weiß, wie klein die einzelnen Portionen sein müssen, damit ich mich nicht überfresse. Foto gibt’s noch, aber 70 Minuten muss der Auflauf noch backen, danach 10 Minuten stehen und dann kommt die Sekunde der Wahrheit: das Stürzen und Anschneiden. Na, ich bin gespannt.

Edit: Das Ganze hat wohl etwa 3500 Kalorien, also muss ich 7 Portionen daraus machen, damit ich auf durchschnittlich je  500 kcal komme. Hoffentlich lässt sich das Teil schneiden…

Das mit dem Schneiden kann ich wohl vergessen. Ich hab den Auflauf nochmals in den Backofen gegeben, weil die Kartoffeln nicht wirklich weich waren. Vielleicht reduziert sich die Flüssigkeit noch etwas. Man wird sehen.

Schmecken tut er auf alle Fälle und satt macht er auch.

So – ab heute habe ich Urlaub…

…jetzt habe ich wenigstens Zeit, mich um meinen Kram zu kümmern und nicht immer wieder in die Arbeit rennen oder einspringen zu müssen. In den letzten Tage wurde ich auch von meinen Kollegen immer wieder gelöchert, was man so alles gegen die drohende Kündigung unternehmen könne, da ich mich darüber schon im Vorfeld ausführlich informiert hatte. Wirklich helfen konnte ich den meisten ja nicht, denn unser Chef ist ja nicht blöde. Allen, die die Möglichkeit gehabt hätten, eine Kündigungsklage anzustreben, hat er ein Jobangebot gemacht und dem Rest – wie mir – die kurz vor der Rente stehen, wurde gekündigt, wissend, dass jemand, der so kurz vor der Rente steht, kaum eine Möglichkeit hat, auf sozialverträgliche Kündigung oder Abfindung zu klagen. 🙁 Naja, was soll’s. Beraten lasse ich mich auf alle Fälle, mal schaun, was ein Anwalt dazu sagt…

Ansonsten hat mich der ganze Stress ein wenig aus der Bahn geworfen, was die Abnehmspritze angeht. Wie ich schon erwähnt habe – glaube ich zumindest (ich hab in letzter Zeit einfach zu vielen Leuten zu viel geschrieben 😉 ) – funktioniert die Spritze nicht mehr so gut, wie sie es am Anfang getan hat und meine Gewichtsabnahme tritt im Moment auch auf der Stelle, aber das kenne ich ja schon vom „normalen“ Abnehmen.

Nichtdestotrotz werde ich weitermachen, denn was auch immer sonst noch so alles passiert: ich muss leichter werden! Und so habe ich mir aus den im Gefrierschrank und sonst so vorhandenen Sachen ein nettes Rezept herausgesucht: Kartoffelauflauf aus der Kastenform. Damit werde ich auf einen Schlag das Hackfleisch los, das eigentlich zu viel Fett für die Abnehmspritze hat. Ok – in dem Rezept steht „frischer Spinat“, aber ich denke, der eingefrorene passt auch und der muss auch weg, denn er liegt schon lange in der Gefriere rum. Nur so einen Scheibenkäse wie im Rezept, habe ich keinen, aber irgendwie werde ich den geriebenen Gratinkäse schon unterbringen. Zur Not gibt es halt auf der Seite keinen  Käse sondern nur auf der ebenen Fäche. Schneiden und portionsweise einfrieren dürfte ja kein Problem sein…

Und demnächst backe ich mir wieder ein Körnerbrot mit Nüssen ohne Mehl backen.